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Deutsche Botschaft Pretoria wird grün

23.06.2017 - Pressemitteilung

Die Deutsche Botschaft in Südafrika setzt auf mehr Nachhaltigkeit durch Solarenergie. Insgesamt 98 Solarmodule auf dem Dach des Botschaftsgebäudes werden in Zukunft rund 4823 kWh im Monat erzeugen. Damit kann rund ein Fünftel des Bedarfs der Botschaft gedeckt werden. Zum Vergleich: Mit den erzeugten 4823 kWh Energie durch Solarenergie könnten die Mitarbeiter der Botschaft 159.000 Tassen Kaffee im Monat kochen!

Die Deutsche Botschaft in Südafrika setzt auf mehr Nachhaltigkeit durch Solarenergie. Insgesamt 98 Solarmodule auf dem Dach des Botschaftsgebäudes werden in Zukunft rund 4823 kWh im Monat erzeugen. Damit kann rund ein Fünftel des Bedarfs der Botschaft gedeckt werden. Zum Vergleich: Mit den erzeugten 4823 kWh Energie durch Solarenergie könnten die Mitarbeiter der Botschaft 159.000 Tassen Kaffee im Monat kochen!

Sunrise over the German Embassy's solar panels
Sunrise over the German Embassy's solar panels© German Embassy Pretoria

Nachhaltigkeit spielt weltweit eine große Rolle. Für Deutschland ist nachhaltige Entwicklung zentrales Ziel der Regierungspolitik.

Bundeskanzlerin Angela Merkel gab im Mai auf der Jahreskonferenz des Rates für nachhaltige Entwicklung ihrer Freude Ausdruck, dass das Thema Nachhaltigkeit inzwischen einen festen Platz im öffentlichen Diskurs gefunden habe.

Der "ziemlich hohe Anspruch" der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung verlange gleichwohl von allen die Bereitschaft und die Fähigkeit zum Wandel.

Bundeskanzlerin Merkel auf der Jahreskonferenz des Rates für nachhaltige Entwicklung
Bundeskanzlerin Merkel auf der Jahreskonferenz des Rates für nachhaltige Entwicklung© Bundesregierung/Steins

"Wie wir produzieren und arbeiten, was und wie wir transportieren, wie wir selbst von A nach B gelangen, wie wir wohnen und konsumieren - bei all dem verlangt das Nachhaltigkeitsprinzip ein neues Denken und Handeln", so Merkel.

Der Anteil erneuerbarer Energien wächst weltweit: Inzwischen wird etwa ein Viertel der weltweiten Stromerzeugung aus Anlagen, die erneuerbare Energiequellen nutzt, erzeugt. Deutschland selbst erzeugte im Jahr 2016 ein Drittel seiner Elektrizität aus erneuerbaren Energien. Ein Ziel ist es, bis zum Jahr 2025 die Erzeugung auf 40 bis 45 Prozent zu erhöhen. Auch der Solarmarkt in Südafrika steht in den Startlöchern. Bei einer Sonnendauer von 8,7 Stunden am Tag und einer Küstenlänge von fast 3000 Kilometern hat das Land die besten Voraussetzungen um erneuerbare Energien zu erzeugen. Bis 2030 sollen deshalb 17,8 Gigawatt Ökostromleistung errichtet werden.

Deutsche Solartechnikprojekte in Südafrika

In den letzten Jahren hat Deutschland mehrere Projekte zum Thema Nachhaltigkeit und Sonnenenergie im südlichen Afrika unterstützt.

Solarkühlsystem auf dem Gebäude des Haupsitzes MTN
Solarkühlsystem auf dem Gebäude des Haupsitzes MTN© MTN

Mit der Vereinbarung „South African – German Cooperation in the Area of Energy and Climate“ im Jahr 2013 wurden die beiden vorherigen Partnerschaften „South African – German Cooperation in the Area of Energy and Climate“ von 2011 und der Vertrag „South African Renewables Initiative (SARI)“ zusammengeschlossen.

Im Zuge der Erneuerung der Partnerschaft wurde ein Solarkühlsystem auf dem Gebäude des Hauptsitzes des Telekommunikationsunternehmens MTN gebaut und war damit das dritte Projekt, das im Rahmen der südafrikanisch-Deutschen Energiepartnerschaft gegründet wurde.

Der Mulilo Sonnedix PV Solar Park in Prieska
Der Mulilo Sonnedix PV Solar Park in Prieska© juwi

Des Weiteren setzte 2015 die deutsche Firma Juwi ihr bisher größtes Projekt im Northern Cape um. Für den unabhängigen Energiehersteller Sonnedix baute sie den „Mulilo Sonnedix Prieska photo voltaic (PV) solar park.“

Letztes Jahr wurde das South African Renewable Energy Technology Centre (SARETEC) mit Unterstützung der Bundesregierung und der GIZ gegründet. SARETEC ist das erste Ausbildungszentrum in Südafrika, das im Bereich der erneuerbaren Energien ausbildet.

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