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Einbürgerung ehemaliger Deutscher nach §13 StAG

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Eine Einbürgerung in die deutsche Staatsangehörigkeit setzt grundsätzlich voraus, dass der Einbürgerungsbewerber seinen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland hat.

Einbürgerungstest
Einbürgerungstest© picture-alliance/ dpa

Das Bundesverwaltungsamt in Köln, das zuständige Staatsangehörigkeitsbehörde für alle Bewerber für die deutsche Staatsangehörigkeit ist, die im Ausland leben, prüft, ob es für Deutschland vorteilhaft ist, Sie ausnahmsweise trotz Ihres Wohnsitzes im Ausland einzubürgern.

Verlust nach dem 01.01.2000

Seit dem 01.01.2000 haben zahlreiche Deutsche die deutsche Staatsangehörigkeit verloren, da sie nicht rechtzeitig vor dem Antragserwerb einer fremden Staatsangehörigkeit eine Beibehaltungsgenehmigung erhalten haben.

In den Fällen, in denen ein gebürtiger Deutscher seit dem 01.01.2000 die deutsche Staatsangehörigkeit gemäß §25 StAG verloren hat, weil er nicht rechtzeitig vor dem Antragserwerb der fremden Staatsangehörigkeit eine Beibehaltungsgenehmigung erhalten hat, ist eine Wiedereinbürgerung nach §13 StAG unter erleichterten Voraussetzungen möglich. Voraussetzung hierfür ist, dass den Antragstellern bei rechtzeitigem Antrag eine Beibehaltungsgenehmigung erteilt worden wäre und die für die Erteilung einer Beibehaltungsgenehmigung erforderlichen Bindungen an Deutschland auch heute weiterhin bestehen.
Merblatt Einbürgerung nach § 13 PDF / 302 KB


Verlust vor dem 01.01.2000

Wenn die deutsche Staatsangehörigkeit vor dem 01.01.2000 verloren wurde, ist grundsätzlich Voraussetzung, dass der Einbürgerungsbewerber seinen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland hat.

Wenn Sie früher deutscher Staatsangehöriger waren, können Sie nach §13 des Staatsangehörigkeitsgesetzes auch mit Wohnsitz im Ausland eingebürgert werden, wenn ein staatliches Interesse an Ihrer Einbürgerung besteht. Gleiches gilt auch für Ihre minderjährigen Kinder. Die Voraussetzung, dass die Bundesrepublik Deutschland ein Interesse an Ihrer Einbürgerung hat, ist äußerst schwierig zu erfüllen.

Das Bundesverwaltungsamt hat zum Thema „Einbürgerung nach §13 StAG“ Informationen veröffentlicht, die Ihnen einen Überblick geben, unter welche Voraussetzungen eine Einbürgerung nach dieser Vorschrift erfolgen kann. Dort finden Sie auch Informationen zu den mit dem Antrag vorzulegenden Unterlagen und zum Verfahrensablauf.

Das Verfahren ist gebührenpflichtig. Die Gebühren sind erst nach getroffener Entscheidung und entsprechender Aufforderung an das Bundesverwaltungsamt direkt zu zahlen, und nicht bereits bei Antragstellung gegenüber der für Sie zuständigen Auslandsvertretung.

Hinweise des Bundesverwaltungsamts zur Einbürgerung nach § 13 StAG


Hinweis zum bundeseinheitlichen Einbürgerungstest ab dem 01.09.2008

Mit der am 01. September 2008 in Kraft getretenen Einbürgerungstestverordnung wird der bundeseinheitliche Einbürgerungstest eingeführt. Der Test wird erforderlich in allen Fällen, die nicht bis zum 31.08.2008 abgeschlossen werden konnten.


Befreit vom Einbürgerungstest sind all diejenigen, die im Zeitpunkt der Einbürgerung das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder die aufgrund von Krankheit, Behinderung oder altersbedingt beeinträchtigt sind. Einbürgerungsbewerber, die einen deutschen Schulabschluss (Hauptschule oder höher) nachweisen können, müssen ebenfalls keinen Einbürgerungstest machen.

Der Gesamtfragenkatalog ist auf der Website des Bundesministeriums des Innern abrufbar. Von 33 ausgewählten Fragen sind 17 richtig zu beantworten. Der Test kann im Bedarfsfall zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden.

Informationen zum bundeseinheitlichen Einbürgerungstest

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