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Einbürgerung

Artikel

Sie haben die deutsche Staatsangehörigkeit nicht automatisch bekommen, möchten aber deutsch werden?
Fast immer setzt eine Einbürgerung voraus, dass man in Deutschland lebt. Eine Einbürgerung aus dem Ausland ist nur in wenigen Ausnahmefällen möglich, über die Sie hier Informationen finden.

Einbürgerung als Wiedergutmachung

Zwischen 1933 und 1945 wurde vielen deutsche Emigranten aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen die Staatsangehörigkeit entzogen. Die Betroffenen und deren Nachfahren können seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland die Staatsangehörigkeit nach Art. 116 Absatz 2 Grundgesetz wieder zurück bekommen. Informationen finden Sie hier.

Einbürgerung ehemaliger Deutscher

Haben Sie die deutsche Staatsangehörigkeit verloren, weil Sie eine fremde Staatsangehörigkeit auf Antrag erworben haben und keine Beibehaltungsgenehmigung besaßen? 

Wann haben Sie die fremde Staatsangehörigkeit bekommen: 

Im Wesentlichen galt: Wer als Auslandsdeutscher eine fremde Staatsangehörigkeit auf Antrag erwarb und keine Beibehaltungsgenehmigung besaß, verlor nach § 25 Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz die deutsche Staatsangehörigkeit. Unter bestimmten Voraussetzungen besteht die Möglichkeit der Wiedereinbürgerung. Eine Einbürgerung setzt grundsätzlich einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland voraus. Eine Einbürgerung aus dem Ausland liegt im Ermessen des Bundesverwaltungsamtes und wird nur in Ausnahmefällen ausgesprochen. Die Auflagen für eine Einbürgerung von nicht in Deutschland lebenden Personen sind dabei besonders hoch, es muss ein öffentliches Interesse an der Einbürgerung bestehen.

Wer eine fremde Staatsangehörigkeit auf Antrag erwarb und keine Beibehaltungsgenehmigung besaß, verlor nach § 25 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) die deutsche Staatsangehörigkeit.

Es besteht die Möglichkeit der Wiedereinbürgerung nach § 13 StAG. Voraussetzung ist, dass bei rechtzeitigem Antrag eine Beibehaltungsgenehmigung erteilt worden wäre und die dafür erforderlichen Bindungen an Deutschland auch heute weiterhin bestehen. Mehr

Einbürgerung ehelicher Kinder (früherer) deutscher Mütter sowie deren Abkömmlinge

Sie haben die deutsche Staatsangehörigkeit nicht durch Geburt erworben, weil Sie vor 01.01.1975 ehelich geboren wurden, nur Ihre Mutter deutsch war und Sie bei Geburt zwischen 01.04.1953 und 31.12.1974 versäumt haben, eine Erklärung abzugeben?
Oder Sie sind ein eheliches Kind einer deutschen Mutter, die vor ihrer Geburt nach den früheren Regelungen des deutschen Rechts durch ihre Eheschließung mit einem ausländischen Mann die deutsche Staatsangehörigkeit verloren hatte?

Dann ist eine Einbürgerung nach § 14 Staatsangehörigkeitsgesetz für Sie und für Ihre Abkömmlinge unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Sie müssen unter anderem belegen, dass Sie eine enge Bindung an Deutschland haben und Deutsch sprechen. 
Näheres finden Sie hier.

Einbürgerung nichtehelicher Kinder deutscher Väter und deren Abkömmlinge

Sie haben die deutsche Staatsangehörigkeit nicht durch Geburt erworben, weil Sie vor 01.07.1993 nichtehelich geboren wurden und nur Ihr Vater deutsch war? Und auch die Voraussetzungen der Staatsangehörigkeit durch Legitimation lagen nicht vor?

Dann ist eine Einbürgerung nach § 14 Staatsangehörigkeitsgesetz für Sie und Ihre Abkömmlinge unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Voraussetzung ist unter anderem, dass Sie enge Bindungen an Deutschland haben und Deutsch sprechen.

Näheres finden Sie hier.

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